Nexums entstand aus einer Beobachtung, die ich immer wieder auf dem Markt sah: Hochspannungsverbindungen — Klemmen, Schienenstöße, flexible Leiter und Schnittstellen — sind oft das schwächste Glied in einer Anlage, die ansonsten bis ins letzte Detail berechnet wurde. Das Wissen über genau diese Komponenten ist bemerkenswert fragmentiert. Das will ich ändern.
Mein Weg dorthin ist kein Zufall, aber ungewöhnlich. Ich habe als Aerospace Engineer in Delft abgeschlossen, mit starkem Interesse an nachhaltiger Energie. Meine Abschlussarbeit fertigte ich bei DENS an, an einem Ameisensäure-Aggregat, das über Wasserstoff Strom erzeugt — Engineering an der Schnittstelle von Konstruktion, Sicherheit und Energie.
Nach dem Studium kam ich als Primary Engineer bei SPIE in der Hochspannungstechnik an. Um den Markt wirklich zu verstehen, wechselte ich bewusst zu SBI Connectors — Teil der SICAME Group, weltweit führend in der Verbindungstechnik und fester Lieferant von unter anderem TenneT. Dort arbeitete ich als Vertriebs- und Key Account Manager und sah die Verbindungstechnik aus einem ganz anderen Blickwinkel: nicht die Berechnung, sondern die Praxis von Lieferanten, Asset Ownern und den Entscheidungen, die im Feld wirklich getroffen werden.
Diese Zeit bestätigte zwei Dinge. Erstens: mein Herz schlägt für die Ingenieurarbeit. Zweitens, und das ist der Kern von Nexums: durch die Verbindung von Technik, Markt und Produkt entsteht ein unabhängiger Einblick, der in dieser Nische kaum existiert. Ich beurteile eine Klemme nicht aus einem einzigen Interesse — ich schaue auf die Integrität der Verbindung selbst, geprüft nach IEC 60865, IEC 61284 und IEC 62271.
Das ist es, was Nexums bietet: eine unabhängige, normkonforme Perspektive auf das am meisten unterschätzte Bauteil Ihrer Hochspannungsanlage.
